Momo­topia — Räume für Eltern

Mutter oder Vater zu sein, stellt uns vor grosse Heraus­for­de­rungen. Wie sollen wir dieser Rolle gerecht werden, wenn sich die Rollen und auch die Erwar­tungen verän­dert haben und sich ständig verän­dern? Die Momo­topia Räume für Eltern sollen Platz geben für Fragen, Sorgen und Ängste rund um das Thema «Eltern­sein». Wir füllen diese Räume mit offenen Diskus­sionen, konkreten Kursen und spezi­fi­schen Bera­tungen. Deshalb haben wir den Dialog­raum, den Bildungs­raum und den Bera­tungs­raum für Sie geschaffen.

Dialog­raum für Eltern

fami­lylab-Eltern­gruppen — Seien Sie wie ein Leucht­turm für Ihre Kinder!

Die fami­lylab-Eltern­gruppen bieten einen fach­li­chen Rahmen, in dem sich Eltern austau­schen und ihre Erfah­rungen und ihr Wissen mitein­ander teilen können. An jedem Abend gibt es einen Input basie­rend auf den Grund­hal­tungen von Jesper Juul. Anschlie­ßend ist genug Zeit für Austausch und Dialog unter fach­li­cher Leitung. Diese Treffen finden in regel­mäs­sigen Abständen statt.

Ihre Erfah­rungen sind für andere wert­voll! Auch schwie­rige und heraus­for­dernde Erleb­nisse aus dem Fami­li­en­alltag mitein­ander zu teilen macht Mut. So erfahren wir, dass es anderen manchmal genauso geht, wie uns. Im Dialog bekommt jeder den Raum, gehört zu werden.

Fami­lylab Elterngruppe

In der heutigen Welt brau­chen Kinder mehr denn je klare, verläss­liche Signale von ihren Eltern. Das ist nicht immer einfach, weil wir uns nicht, wie früher, auf einen allge­mein gültigen Werte­kon­sens stützen können. Deshalb ist es umso wich­tiger, dass wir uns als Eltern eini­ger­massen kennen und wissen, was wir wollen. Genauso wichtig ist aber, dass wir als Eltern mit unseren Sorgen, Fragen und Ängsten nicht alleine sind.

Die fami­lylab-Eltern­gruppen bieten einen fach­li­chen Rahmen, in dem sich Eltern austau­schen und ihre Erfah­rungen und ihr Wissen mitein­ander teilen können.
An jedem Abend gibt es einen Input basie­rend auf den Grund­hal­tungen von Jesper Juul. Anschlie­ßend ist genug Zeit für Austausch und Dialog unter fach­li­cher Leitung.

Bildungs­raum für Eltern

Vorträge & Work­shops nach den Werten von Jesper Juul, Helle Jensen und Gerald Hüter

Nach einem theo­re­ti­schen Input werden wir Raum und Zeit haben für persön­li­chen Austausch und Dialog.

Ihr als Eltern seid genau so Fach­per­sonen in der Erzie­hung wie wir. Eure Erfah­rungen sind für andere wert­voll! Auch schwie­rige und heraus­for­dernde Erleb­nisse aus dem Fami­li­en­alltag mitein­ander zu teilen macht Mut. So erfahren wir, dass es anderen manchmal genauso geht, wie uns. Im Dialog bekommt jeder den Raum, gehört zu werden.

Am 27. Aprill 2021 findet um 19h30 per Zoom der Kurs «Aggres­sion — ein notwen­diges Grund­ge­fühl» statt. Klicken Sie hier, um die Kurs­in­for­ma­tion aufzurufen. 

Der nächste Kurs «Starke Bezie­hung — starke Kinder» findet am 11. Mai 2021 um 19h30 per Zoom statt. Hier finden Sie die Infor­ma­tionen zum Online-Kurs.

«Grenzen setzen ohne Wenn und Aber!»

„Eltern dürfen sehr gerne macht­voll sein und dürfen auch gerne Eindruck auf ihre Kinder machen — nur dürfen sie ihre Macht oder Über­le­gen­heit ihrem Kind gegen­über nie miss­brau­chen. Diese Erzie­hung “Wenn du nicht machst, was ich sage, dann…“ hat weder in der Vergan­gen­heit funk­tio­niert, noch tut sie es heute.“

Es ist also an uns Eltern, eine neue Sprache in uns selbst zu entwi­ckeln, die gleich­würdig und authen­tisch ist. Dran zu bleiben, auch wenn es schwierig ist, wenn es nicht so läuft, wie wir es gerne hätten.…

Für mich selbst zu stehen, meine Grenzen und Werte aufzu­zeigen. Weil ich selbst wert­voll bin und nicht, weil ich eine Strafe ausspre­chen oder eine Beloh­nung verspre­chen kann.

In Bezie­hung bleiben! 

In diesem Work­shop suchen und finden wir Alter­na­tiven zum Loben und Strafen. Gehen eigenen ange­lernten Mustern, Glau­bens­ätzen und Kondi­tio­nie­rungen auf den Grund und geben uns somit die Möglich­keit für neue Verhaltensweisen.

«Familie, wie geht denn das?»

„Betrachten Sie ihre Familie als neues und span­nendes Projekt, dessen einzelne Teil­nehmer nicht von vorn­herein bestens quali­fi­ziert sind.“ (Jesper Juul)

Eine Familie zu gründen bzw. eine Familie zu haben, damit verbinden wir Gebor­gen­heit, Wert­schät­zung, ein Zuhause, Liebe, Sicher­heit. Eine Familie, in der sich jede und jeder verbunden fühlt, sich indi­vi­duell entwi­ckeln kann, gibt uns Rück­halt und Sicher­heit. Manchmal sieht die Alltags­rea­lität leider anders aus. Konflikte stehen auf der Tages­ord­nung. Die Kinder wollen nicht, wie die Eltern wollen und umge­kehrt. Die Paar­be­zie­hung bleibt auf der Strecke. Der Fami­li­en­alltag wird zur Pflicht­er­fül­lung. Die Erwach­senen sind oft gereizt, die Kinder sträuben sich…

Viel­leicht merken wir plötz­lich, dass wir es eigent­lich anders haben wollten und wir fragen uns, wie wir da rein­ge­raten sind, in dieses Durch­ein­ander. Aber wie geht es anders? Wie kommen wir da wieder raus? Was für ein Bild von Familie haben wir/ich? Wie soll denn meine/unsere Familie sein, leben und mitein­ander umgehen? Und vor Allem, wie gelingt es mir, meine Vorstel­lungen zu verwirk­li­chen, zu leben und umzu­setzen, gemeinsam mit den anderen Familienmitgliedern?

In diesem Work­shop werden Ihnen keine Tipps und Ratschläge gegeben, wie eine Familie harmo­nisch funk­tio­niert. Keine Rezepte und Methoden, wie man es besser machen könnte. Viel­mehr werden Sie einge­laden, sich auf sich selbst einzu­lassen, nach­zu­for­schen und nach­zu­spüren, was Ihnen wichtig ist: im Umgang mitein­ander, welche Werte sie leben wollen und wo ihre Grenzen sind. Wenn sie Klar­heit über sich selber erlangen und lernen, für sich einzu­stehen, gelingt es ihnen auch zu erkennen, was den anderen in ihrer Familie wichtig ist, welches ihre Grenzen sind und für welche Werte und Bedürf­nisse sie sich einsetzen.

Bera­tungs­raum für Eltern

Indi­vi­du­elle Erziehungsberatung

Es kann hilf­reich sein, in einem geschützten Raum Verhalten und Konflikte zu beleuchten, die uns nicht befrie­digen und uns selbst, unseren Partner oder unsere Kinder frus­triert zurück­lassen. Oft nehmen wir uns zu viel vor und schei­tern kläg­lich an der prak­ti­schen Umsetzung.

Bezie­hung statt Erzie­hung, Gleich­wür­dig­keit leben, Inte­grität wahren, Grenzen setzen ohne drohen…wie geht das? Wie jeder Mensch ist auch jede Bezie­hung einzig­artig. Es gibt keine Rezepte oder Methoden, nichts, woran wir uns fest­halten könnten. Es gibt aber die Möglich­keit inne­zu­halten, hin zu spüren, Bewusst­sein zu schaffen und somit wieder eine Wahl­frei­heit in unserem Verhalten zu haben.